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Florian Roller

FLORIAN ROLLER

 

 September 2010: Die Kurzstreckeregatten im Herbst

 

Nach meinem Ärger über die verpasste Teilnahme an der Meisterschaft hatte ich mich wieder aufgerafft und mir zum Ziel gesetzt, wenigsten im Herbst noch ein paar schöne Regatten zu besuchen.

Auf unserer Heimstrecke in Marbach gewann ich meine 4 Einerrennen. Auch in Nürtingen wären es fast 4 Starts und 4 Siege geworden. Doch in einem Rennen überspurtete mich Max Belzer vom WSV Neckarrems und ich wurde nach Zielfotoentscheid zweiter.

Für die letzte Regatta des Jahres wollten wir nach Bad Waldsee gehen. Neben meinen Einer Rennen hatten wir uns zu einer Renngemeinschaft Nürtingen, Tübingen, Stuttgart und Marbach verabredet.

Doch daraus sollte nichts werden. Der Vorstand des Marbacher RV und Ivan Reder hatten mir die Teilnahme an dem Renngemeinschaftsvierer verboten. Gleichzeitig erwartet man aber von mir, für den Verein im Einer zu starten.

Ich habe die Konsequenz gezogen, meine Starts im Einer abgesagt und mich vom MRV und dem Trainer getrennt.

 

 

 24./27. Juni 2010: Deutsche Jugendmeisterschaft Essen

 

Mein ganzes Training war darauf ausgerichtet in meinem letzten U19 Rennen auf der Deutschen Jugendmeisterschaft einen guten Platz zu belegen. Mehr als eineinhalb Jahre habe ich Tag für Tag mehrere Stunden trainiert, um diese Ziel zu erreichen.

Mir war schon 2009 klar, dass ich gegen Felix Bach die Meisterschaft nie gewinnen konnte. Das war auch nicht mein Ziel. Ich wollte eine gute Platzierung im B-Finale und mit viel Glück einen 5. oder 6. Platz im A-Finale ereichen. Das war durchaus realistisch Schließlich hatte ich in München von den Deutschen A-Einern die 6. schnellste Zeit und in Sarnen (CH) die Bronze Medaille errudert.

Doch mein Verein, wollten mich auf der DJM nicht starten lassen. Sie waren der Auffassung "Wer einen Platz im A-Finale nicht sicher erreichen kann, hat auf einer DJM nichts zu suchen. Ich hatte sogar angeboten Kosten und Organisation selbst zu übernehmen. Doch das alles half nichts.

Oliver Kahn hat einmal sinngemäß geschrieben: "Aus der Niederlage Kraft zu schöpfen und dadurch gestärkt in die Zukunft  zu gehen, dass macht einen wahren Leistungssportler aus". Meine Niederlage auf der Deutschen Jugendmeisterschaft durfte nicht im Boot errudert werden

 19./20. Juni 2010: Stuttgarter Halbmarathon

Mein Gymnasium, das HGG Markgröningen, hatte zum Stuttgarter Halbmarathon eine gemischte Staffel gemeldet. Nachdem ein Läufer ausgefallen war, wurde ich kurzfristig gefragt, ob ich nicht einspringen wollte. Nachdem klar war, dass mich mein Verein auf der Deutschen Jugendmeisterschaft  im Rudern nicht an den starten lassen würde (siehe oben) sagte ich spontan dazu ja.

Der Einsatz war ein voller Erfolg. Unsere Staffel bestand aus zwei Läuferinnen und mir. Die beiden Mädels kommen von der Leichtathletik und hatten somit gute Voraussetzungen. Da bei uns Ruderern Laufen mit zum Trainingsprogramm gehört war auch ich gut vorbereite.

Im Zieleinlauf hatten wir dann Platz 6 in der Schülerstaffel erreicht. Ein echt gutes Ergebnis, wenn man bedenkt dass wir zuvor nie zusammen trainiert hatten.

Rudern: Internationale Regatta Sarnen

Skiff U19, Florian Roller, Regatta Sarnen CH

 05./06. Juni 2010: Internationale Regatta Sarnen (CH)

Nach dem Ausfall des Doppelzweiers in Köln hatte der Trainer von Überlingen mit meinem Trainer abgestimmt, nicht zur Internationalen Junioren Regatta nach Hamburg zu fahren, sondern statt dessen nach Sarnen in die Schweiz zur Regatta zu fahren. Hier starten neben den Schweizer Ruderern viele Ruderer aus Südeuropa.

Thomas Walle und ich wollten hier erneut an den Start gehen und unseren verpatzen Test aus Köln nachholen. Doch Thomas hatte seinen Infekt immer noch nicht vollständig hinter sich gelassen, sodass wir etwas gehandycapped waren. Unser Rennen am Samstag, verlief dann auch nicht so, wie wir es uns vorgestellt hatten. Bei 27 gemeldeten Booten wurde das Rennen in 4 Abteilungen ausgetragen. In unserer Abteilung belegten wir Platz 6. Sonntags entschlossen wir uns, nach Rücksprache mit unseren beiden Trainern die Schlagposition zu tauschen. So fuhr ich an diesem Tag auf dieser Position. Dieses Rennen konnten wir klar vor den Ruderern des Seeclub Zug und der Renngemeinschaft des Seeclub Sursee / Ruderclub Aarburg gewinnen und die Goldmedaille in unsere Clubs holen.

Zum Einer U19 hatten insgesamt 35 Ruderer Ihre Meldung abgegeben. Gestartet wurde in 5 Abteilungen zu je sieben Booten. Am Samstag konnte ich dieses Einerrennen klar für mich entscheiden und siegte mit einem Vorsprung von fast 6 Sekunden. Die Rennen Sonntags werden nach den Ergebnissen des Vortags gesetzt. Hier gelang es mir mich von den Ruderern aus Regensburg und Zürich klar abzusetzen und die Bronze Medaille nach Hause zu bringen.   

 

 

 22./23. Mai 2010: Kölner Junioren Regatta

Diese Regatta nutzen viele Junioren zu einem Zwischentest vor der 2.  internationalen Junioren Regatta in Hamburg. Thomas Walle (Überlinger RC) und ich wollten hier testen, ob wir im Junior Doppelzweier Chance auf den Deutschen Jugendmeisterschaften haben. Thomas und ich hatten sowohl den Junior A Einer als auch zusammen im Doppelzweier gemeldet. Wir hatten uns in den Pfingstferien verabredet in Überlingen zu trainieren. Doch schon das klappte nicht. Thomas war zuerst auf Klassenfahrt und kam dann, krank zurück. Wir meldeten den Doppelzweier dennoch, in der Hoffnung, dass es ihm bis Köln wieder besser gehen würde. Doch es hatte Thomas schwerer erwischt, sodass wir den Doppelzweier in Köln wieder abmelden mussten. 

So blieben mir nur die beiden gemeldeten Junior A Einer Rennen.  Am Samstag belegte ich den vierten Platz  und am Sonntag im gesetzten Lauf Platz  3

Rudern: 1. Internationale Junioren Regatta München

Junior Doppelzweier mit Tilman Stenke

 15./16. Mai 2010: Regatta Heidelberg

Auf dieser Regatta war ich im Junior A Einer und im Junior A Doppelzweier gemeldet. Den Doppelzweier fuhr ich zusammen mit Tilman Stenke. Wir hatten uns kurzfristig und ohne weiteres Training dazu entschlossen den Doppelzweier zu testen.

Meine beiden Einer Rennen konnte ich mit sicheren Siegen nach Hause fahren. An beiden Regattatage fuhr ich den zeitschnellsten Junior A Einer aller Abteilungen.

Zu unseren Doppelzweier Rennen war starker Wind aufgekommen und es gab hohe Wellen. Doch das konnte uns nichts anhaben.  Auch den Doppelzweier mit Tilmann Stenke konnten wir sicher gewinnen.

Rudern: 1. Internationale Junioren Regatta München

1. Internationale Junioren Regatta München

 08./09. Mai 2010: 1. Internationale Junioren Regatta München

Zu dieser Regatta trifft sich die europäische Ruderjugend zum ersten internationalen Vergleich der Saison. Am ersten Regattatag müssen sich Junioren A (17-18 Jahre) über Vorläufe für die Finals A-C qualifizieren. Nur die ersten Drei eines Vorlaufs erreichen einen der Finalläufe. Die Zusammensetzung der Vorläufe wird ausgelost.

Zum Junior Einer A hatten diese Jahr 39 Ruderer aus 9 Nationen gemeldet. Das Losglück meinte es nicht gut mit mir. Ich erwischte einen sehr stark besetzten Lauf und musste gegen Ruderer aus Bulgarien, Österreich, Slovenien und Deutschland antreten. Mit Platz 4 schied ich im Vorlauf aus. Das A Finale gewann dann später erwartungsgemäß Felix Bach aus Potdamm (Junioren Weltmeister 2009 in dieser Bootsgattung)

Am Sonntag werden die Rennen in siegberechtigte Abteilung gelost. Hier belegte ich den Dritten Platz in meinem Rennen hinter Florian Erdmann (Potsdam) und Eric Winkert (Berlin). 

Meine Ergebnisse von München haben mir gezeigt, daß ich noch ein gutes Stück Arbeit vor mir habe, wenn ich im Einer vorne mitschwimmen will.  

Rudern: Ehrung Sportkreisjugend Stuttgart

Ehrung Sportkreisjugend Stuttgart

 30. April 2010: Ehrung der Sportkreisjugend Stuttgart

Am 30. April hat mich die Sportkreisjugend Stuttgart, in der Sportart Rudern, für meine beiden Titel bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften 2009 mit einer Urkunde und einer Plakette geehrt. Die Sportlerehrung fand im großen Sitzungssaal des Rathhauses in Stuttgart statt.

Rudern: Oberrheinische Frühregatta Mannheim

Oberrheinische Frühregatta Mannheim

 24./25. April 2010: Oberrheinische Frühregatta Mannheim

Die Regatta in Mannheim ist für mich, nach den Tests im Winter,  die erste Regatta einer jeden Saison. Die Streckenlänge in Mannheim beträgt 1.500m. An beiden Regattatagen, war ich im Junior Einer A und im Senior Einer B II gemeldet. Am Samstag verliefen meine Rennen nicht so, wie ich mir das eigentlich vorgestellt hatte. Sowohl im Junior Einer als auch im Senior Einer musste ich mich deutlich geschlagen geben und landete auf Platz 2.

Sonntags sollte es dann besser laufen. In beiden Rennen konnte ich einen sicheren Sieg nach Hause fahren  

 

 12./13. März 2010: Südpool- und Langstreckentest Breisach

Eigentlich hatte ich mich auf diesen ersten Wettkampf gefreut. Der erste Test auf dem Wasser sollte zeigen, was meine Winterarbeit gebracht hat. Nach der langen Kälte spielte das Wetter mit, Hochwasser gab es auch (noch) keines. Also gute Voraussetzungen um Leistung zu bringen.

Der Samstag Abend ließ sich für mich gut an. Im 500m Sprint konnte ich mich klar gegen meine Gegner durchsetzen und gewann das Rennen mit klarem Vorsprung.

Am Sonntag stand dann der Langstreckentest auf dem Programm. 5,3km gegen die Rheinströmung waren angesagt. Gestartet wurde im Abstand von 30 Sekunden. Somit fährt man sein Rennen gegen sich selbst und gegen die Angaben der Schlagzahluhr. Vom meinem Gefühl war ich auf der Strecke gut unterwegs. Und die Zeitdifferenz, bis der nächste, hinter mir gestartete, die Ziellinie durchfuhr ließ Freude aufkommen. Um So enttäuschter war ich als ich in der Zeitauswertung feststellte, dass ich mich mit Platz drei begnügen musste.

Gleich am nächsten Tag ging es dann Kaderuntersuchung zur Sportmedizin an die Uniklinik Ulm. Hier hat man mich einen halben Tag gründlich durchgechecked.    

Ergocup Neckarelz

Ergocup Neckarelz:
Im Rennen

 06. Februar 2010: Ergocup Neckarelz

Es ist wieder soweit. Mit dem Ergocup in Neckarelz hat für mich die Saison begonnen. Leider gab es in diesem Jahr keinen Wettkampf der "Deutschen Indoor-Rowing-Serie" (Concept2 Cup) in Stuttgart. In den letzten Jahren hatte sich der Wettkampf in Stuttgart zu einem zentralen Treff der Ruderer aus Baden-Württemberg entwickelt.

In diesem Jahr waren sich die Ruder offensichtlich nicht einig, wie sie mit der neuen Situation umgehen sollten. So besuchte ein Teil der Vereine die "Deutschen Indoor-Rowing-Serie" in Ludwigshafen, andere gingen nach Neckarelz oder Gaienhofen oder blieben ganz weg. So ist es nicht verwunderlich, dass alle Veranstalter ein eher mageres Meldeergebnis hatten.

Wie gesagt mein Verein hatte sich entschieden nach Neckarelz zu gehen. Über meinen Wettkampf gibt es nicht viel zu berichten. Außer meinem Verein hatte von den Rudervereinen aus BaWü nur Neckarrems und Heilbronn zum Junior A Rennen  gemeldet. So war ein echter Leistungsvergleich nicht möglich. Schade ich hätte schon gerne gewusst, wie mein Leistungsstand ist. Dennoch das Rennen habe ich mit einem klaren Star-Ziel Sieg und fast 4 Sekunden Vorsprung gewonnen.

Als nächstes geht es Mitte März zum Langstreckentest nach Breisach und dann über Ostern ins Trainings-lager nach Kroatien        

 

 22. November 2009: Langestrecken Test Mannheim

Dies war mein erster Start für meinen neuen Verein. Zum Langstreckentest muss in den Altersklassen und Teams so gemeldet werden, wie in der folgenden Saison gestartet wird. Die Streckenlänge betrug 6 km Neckar abwärts bei geringer Strömung. Es wird im Abstand von einer Minute gestartet. Das hat zu Folge, dass man gegen sich alleine und gegen die Uhr fahren muss. Es ist ganz schön hart, wenn kein Gegner zu sehen ist und man nur mit der Uhr als Gegner, die Streckeneinteilung des Trainers einhalten muss.

Nach der Auswertung der Zeiten lag ich auf Platz drei von 14 gemeldeten Booten im Junior Einer A1 (U19)

Leider konnten an diesem Test nur drei, meiner neuen Vereinskameraden, teilnehmen. Die Grippewelle, hatte ihren Tribut gefordert.

 

 Herbst 2009:

Mit Beginn der Wintersaison habe ich zum MRV nach Marbach gewechselt. Dort werde ich wieder von Ivan Reder trainiert. Ein weitertrainieren in Cannstatt war für mich nicht länger zumutbar. Es gab erhebliche Differenzen mit der Vereinsführung.

Mit Ivan Reder habe ich wieder einen Trainer, der mein volles Vertrauen hat. Er hatte mich bereits bis 2007 (als damals Cannstatter Trainer)betreut.

Regatta Breisach LM

Baden-Württembergische
Meister 2009
Florian Roller/Simon Gessler

 25./26. Juli 09: Baden-Württembergische Meisterschaft Breisach

Das war ein erfolgreicher Wettkampf für mich. Gold im Einer und Gold im Doppelzweier U19, was will ich mehr. Ein kleiner Wermutstropfen; Michel Overlack aus Radolfzell war nicht am Start. Er ist zur Zeit im Trainingslager für die Junioren WM. Somit hatte ich ein leichtes Spiel. Wäre er dabei gewesen, wäre das Einer-Rennen sicher anders gelaufen.

Dennoch war der Einer nicht so einfach, wie ich es mir eigentlich vorgestellt hatte. Den Vorlauf konnte ich als zeitschnellsten aller Läufe hinter mich bringen. Im Finale traf ich dann aber auf meinen Vereinskameraden Simon Gessler, der mich natürlich genau kannte. Nachdem wir uns bereits an der 250m Marke vom übrigen Feld gelöst hatten, lieferten wir den Zuschauern auf der 2. Streckenhälfte einen spannenden Bord an Bord Kampf über fast 400m. Erst 100m vor dem Ziel gelang es mir den Sieg sicher einzufahren und Simon die Bugspitze abzuringen, die für Gold notwendig war.

Am nächsten Regattatag saßen Simon und ich dann zusammen im Doppelzweier. Hier hatten wir ein leichtes Spiel. Die meisten unserer Gegner waren wir wie wir bereits am Vortag den Einer gefahren. So war uns klar wie der Leistungsstand der Gegner an diesem Wochenende einzuordnen war. Das Rennen verlief ganz unspektakulär. Bereits nach den Startschlägen lagen wir vorne. Über die Strecke bauten wir dann Vorsprung kontinuierlich aus. Gold, eine ganz klare Sache beim Zieleinlauf.

Jetzt ist erst einmal Wettkampfpause. Im September/Oktober, kommen dann die Sprintstrecken und dann schon wieder die Tests für 2010.

Regatta Sarnen

Deutsche Jugendmeisterschaft
Duisburg

 25./28. Juni 09: Deutsche Jugendmeisterschaft Duisburg

Meine erste DJM bei den Junioren U19 sollte eigentlich der Höhepunkt dieser Saison werden. Zu diesem Wettkampf hatten 22 Ruderer gemeldet. Mit dabei waren Felix Bach und Hubert Trzybinski, die derezit beiden schnellsten Skuller im DRV. Dass ich bei dieser Meisterschaft nicht siegen konnte, war mir schon im Herbst klar. Aber im Geheimen habe ich schon daran geglaubt einen guten Platz im B-Finale zu belegen oder vielleicht das A-Finale zu erreichen.

Doch daraus sollte dieses Jahr nichts werden. Bei 22 Ruderern schreibt die Wettkampfregel Vorläufe, Hoffnungsläufe und Halbfinals vor, um sich für eines der beiden Finale zu qualifizieren. Aus den Vorläufen kommen nur die Sieger direkt ins Halbfinale, alle anderen Ruderer müssen Ihren Platz im Halbfinale über die Hoffungsläufe erkämpfen. Aus den Hoffnungsläufen erreichen dann jeweils der Erste und der Zweite das Halbfinale. Für die beiden Halbfinals bleiben somit noch 12 Ruderer übrig. Hier entscheidet sich, wer das A- oder das B-Finale fahren wird und wer, welche Startbahn hat.

In meinem Vorlauf erreichte ich Platz drei, sodass ich den Hoffnungslauf am zweiten Regattatag bestreiten musste. Hier hätte mir ein 2. Platz gereicht, um ins Halbfinale zu kommen. Zunächst sah alles auch ganz gut aus. Nach 500m lag ich sicher auf Platz 2. Ich hatte bereits einem Vorsprung von 6 Sekunden auf den 3. Platz. Diesen Vorsprung konnte ich bis 150m vor dem Ziel sicher halten. Doch dann ging plötzlich nichts mehr. Das erkannte, der bis dahin Drittplatzierte "Guido Lehne" aus Salzgitter. Er setzte im Zielbereich einen kräftigen Endspurt an und setzte sich mit den letzten 15 Schlägen noch klar vor mich. Der Einzug ins Halbfinale und der Traum von einem Platz in einem der Finale war ausgeträumt. Meine Strategie war nicht aufgegangen. Ich hätte mehr Reserven für den Endspurt einplanen müssen.

Doch ich lasse den Kopf nicht hängen. Ich weiß jetzt, woran ich weiter arbeiten muss. Die Baden-Württembergische Meisterschaft ist vom 25.-26. Juli. Dort starte ich dann im Einer und im Doppelzweier U19.

Regatta Sarnen

Internationale Regatta
Sarnen


Regatta Sarnen

Gold Medaille
Sarnen

 6./7. Juni 09: Internationale Regatta Sarnen (CH)

Nachträglich war es eine gute Idee in die Schweiz nach Sarnen zu gehen. Sarnen hatte dieses Jahr ein "Super" Meldeergebnis. Zur Regatta hatten Ruderinnen und Ruderer aus der Schweiz, Italien, Dänemark, Holland und Deutschland gemeldet. Fast alle Vereine aus BaWü waren angereist. Das führte dazu, dass die Rennen am Sonntag bereits um 7:30 Uhr begannen. Hier hat sicherlich eine Rolle gespielt, dass der Regattakalender des DRV zu diesem Termin kaum alternativen bietet.

Anders als beim DRV werden beim SRV in gesetzten Rennen für die ersten drei Plätze Gold, Silber und Bronze Medaillen vergeben. Für alle Übrigen Rennen gibt es Siegermedaillen. Ausserdem wird in Sarnen auf 8 Bahnen gestartet.

Mit meinem Sieg im Einer am ersten Tag, konnte ich mich klar für den schnellsten Lauf am Sonntag qualifizieren. Dort konnte ich mich dann sehr früh vom übrigen Feld lösen und einem sicheren Start- Zielsieg entgegen fahren. Zum Einer JM A hatten 26 Ruderer gemeldet.

Auch der Zweier mit Thomas Walle (ÜRC Bodan) klappte am Samstag auf Anhieb. Ein sicherer Sieg in der Qualifikation zeichnete sich bereits nach 500m ab. Leider hatten wir zunächst nur für Samstags gemeldet, da Thomas Sonntags bereits mit Alexander gemeldet war. Nach unserem Sieg entschieden die Trainer den Zweier Sonntags umzumelden und mit mir zu besetzen. Dadurch wurde unser Sieg in der Qualifikation nicht gewertet und wir kamen in den letzten Lauf. Nach einer Führung, über fast 1700 m, mussten wir den Sieg dann doch noch an die Rgm. Ulm/Stuttgart abtreten. Unsere Einerrennen, zwei Stunden vorher, hatten halt doch bei uns beiden Spuren hinterlassen. Ein kleiner Trost, der Sieg blieb in Ulm/Stuttgart.

Unser Besuch in Sarnen war aber auch von einem Bootsunfall und Krankheit begleitet. So hatte unser JM A Doppelvierer einen Ausfall zu verzeichnen. Da dieses Rennen erst am späten Sonntag stattfand, haben die Trainer beschlossen, diesen Platz mit mir zu besetzen. Der spontan zusammengesetzte Vierer lief eigentlich ganz gut. Bei der 1000m Marke lagen wir bereits mit drei Bootslängen in Führung. Dann das Pech. Beim Durchzug brach das Skull einfach im Holm ab. Kein Krebs, kein Fremdverschulden. AUS! Wir mussten das Rennen und den sicheren Sieg aufgeben. Hinterher haben wir dann festgestellt, dass das Skull wohl einen Transportschaden erlitten haben musste.

 

 Pfingst-Training in Überlingen

Der Bodensee hat für mich als Flussruderer ganz eigene Bedingungen. Zum Einen ist es sinnvoll morgens recht früh zu trainieren, da die Wasserbedingungen ein Training am Nachmittag oft nicht zulassen, zum Anderen gibt es hier die kurze Welle, die man auf vielen Regattastrecken findet, die aber auf dem Neckar so gut wie nie anzutreffen ist.

Gleich nach meiner Ankunft zeigte der See sein rauhes Gesicht. Wind und Wellen waren so stark, dass an ein Wassertraining zunächst nicht zu denken war. So blieb nur der Kraftraum und das Fahrrad zum Training. Doch das Wetter besserte sich schnell, so dass ich meine geplanten Einheiten an den übrigen Tagen durchführen konnte. Beim ÜRC hatte ich mich mit Thomas Walle verabredet, um gemeinsam das Training zu absolvieren

Relativ schnell kam uns die Idee, mal eine Trainigseineit im Doppelzweier durchzuführen. Wir kamen auf Anhieb gut miteinander zurecht. So reifte die Idee, auch weitere Trainingseinheiten im Doppelzweier zu fahren und einen Start in Sarnen zu probieren. Unser Trainer Bernd Kuhn und Steffen Schlesinger waren einverstanden und haben die Meldung für Sarnen veranlasst.

Regatta Köln

DRV Junioren Regatta
Köln

 23./24. Mai 09:  DRV Junioren Regatta Köln

Die DRV Junioren Regatta in Köln liegt zwischen den beiden Prüfungsregatten des DRV. Hier treffen sich traditionelle die Junioren aus Nord und Süd zu einer nationalen Standortbestimmung.

Zu dieser Regatta hatte ich nur den Einer gemeldet. Am Samstag konnte ich den Einer klar gewinnen. Am Sonntag traf ich dann, in den gesetzten Lauf, auf Michel Overlack, von der Undine Radolfzell. In diesem Rennen konnte ich einen sicheren 2. Platz belegen. Michel ist halt derzeit für mich noch nicht erreichbar.

Eigentlich hatte ich vor, auch im Doppelzweier mit Wolfram anzutreten. Die Rennen lagen aber so ungünstig, dass ein Doppelstart für uns beide unsere Einerrennen stark beeinträchtigt hätte. So blieb es dann beim Einer.

Als nächste Regatta hatte ich die 2. Internationale DRV Juniorenregatta in Hamburg auf dem Plan. Hier sind für die Einer bereits Freitags Vorrennen angesagt. Von meinem Heimatverein haben wir mindestens 7 Stunden Anfahrt. Das hätte bedeutet sich bereits Donnerstags auf den Weg nach Hamburg zu machen und erst Montags wieder zurück zu fahren. Nach reiflicher Überlegung haben wir uns dann entschieden ein Training, über die Pfingstferien, in Überlingen durchzuführen und von dort direkt nach Sarnen in die Schweiz zur internationalen Regatta zu fahren.

Regatta München

1. Internationale
DRV Junioren Regatta
München

 09./10. Mai 09:  1. Internationale DRV Junioren Regatta München

Die 1. Internationale DRV Junioren Regatta in München ist eine der größten Junioren Regatten in Europa. Im Meldeergebnis waren Teams von Tuneien bis Irland gelistet. In meinem Rennen, dem Junioren Einer A, hatten 24 Ruderer gemeldet. Davon kamen 9 aus Deutschland. Der DRV hatte entschieden, dass für diese und fünf weitere Rennen am Samstags Vorläufe und Finale ausgefahren werden.

Was für mich nicht nachvollziehbar war, war die die Einteilung der Vorlaüfe und der Finals. Sie wurden mehrfach geändert. Selbst die letzte Einteilung, ca. eine Stunde vor dem Start, wurde nicht gehalten. So erfuhr ich erst am Start, wer meine Gegener sein würen. Das dürfte auf einer so großen Veranstaltung nicht passieren

So erfuhr ich erst am Start, dass ich gleich im Vorlauf auf Hubert Trzybinski, dem Junioren Weltmeister im Vierer von 2008, treffen würde. Das war eine Herausforderung, die ich nicht erwartet hatte. Dennoch kann ich mit dem Ergebnis ganz zufrieden sein. Es war meine erste Regatta über 2000m, mein 2. Start als Schwergewicht und als U19 Ruderer. Ich konnte mich für das Finale C qualifizieren.

Mein Finale lief allerdings nicht so ganz nach Plan. Bis zur Hälft der Strecke lief es eigentlich ganz gut. Dann kamen Windboeen auf, die mich aus dem Rhythmus brachten. Aber auch hier bin ich mit dem Vierten Platz hinter den Ruderern der Ruderverbände von Irland, Österreich, und Maximilian Weimann vom RC Havel-Brandenburg durchaus zufrieden.

In meinem Rennen am Sonntag belegte ich dann einen 3. Platz hinter Serbien und dem RC Wicking Leipzig.

Meinen nächsten Start plane ich auf der Junioren Regatta in Köln am 23./24. Mai.

Regatta Mannheim

Unser Zweier
JM 2x A

 25./26. April 09:  Vier zweite Plätze in Mannheim

Tja, dass mein erstes Jahr als Junior A in der Schwergewichtsklasse nicht die gewöhnten Siege bringen würde war mir ja bereits Herbst klar. Dennoch bin ich mit meinem Einstieg in die Saison ganz zufrieden. 2 zweite Plätze im Einer und 2 zweite Plätze im Doppelzweier mit Wolfram Togonal (MRGR)ist ein ordentlicher Einstieg in die Saison.

Ein kleiner Vermutstropfen am Rande; das eine Doppelzweier Rennen hätten wir durchaus auch gewinnen können. Ganze 10 Minuten hat das Zielgericht gebraucht, um zu einer Entscheidung zu kommen. Letztlich die Entscheidung: 15/100tel zu langsam und Platz 2. Das entspricht auf der 1500m Strecke einem Rückstand von ca. 6cm. Aber ob mit 6cm oder mit 6mm das ändert die Platzierung nicht. Die Gegner aus Trier waren halt einfach gut.

Nadel

 27. März 09: Auszeichnung durch die Landeshauptstadt Stuttgart



Im Rahmen der Sportmeisterehrung hat mich die Landeshauptstadt Stuttgart für hervorragende Leistungen im Sport 2008 ausgezeichnet und mir die bronzene Nadel für Verdienste im Sport verliehen.

Die Ehrung nahm Frau Bürgermeister Gabriele Müller-Trimbusch und Herr Oberbürgermeister Wolfgang Dr. Schuster vor.


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 März 09: Aufnahme in den Landeskader Baden-Württemberg

Der Landesruderverband Baden-Württemberg hat mich in den Landeskader aufgenommen.

 

März 09: Langstreckentest Breisach

Der Langstreckentest Breisach ist die letzte, von drei Prüfungsregatten für die Aufnahme in die Kader 2009. Als weitere Wettbewerbe werden der Ergocup Stuttgart und der Langstreckentest Mannhneim vom Herbst letzten Jahres gewertet.

Auf der 5.300 langen Strecke auf dem Oberrhein belegte ich im JM A Platz 6 in der Gesamtwertung und war damit drittschnellster aus BAWü. Von den Baden-Württembergern waren nur Overlack (Radolfzell) und Herpel (Heidelberg) vor mir ins Ziel gefahren.

SKJ Ehrung

13. März 09: Ehrung Sportkreisjugend

Die Sportkreisjugend Stuttgart ehrt jedes Jahr ihre erfolgreichsten Sportler mit einer Urkunde und einer Medaille.

In diesem Jahr fand die Ehrung im großen Sitzungssaal des Rathauses in Stuttgart statt. Der Leiter der Sportkreisjugend Herr Maixner und der Leiter des Sportamtes der Stadt Stuttgart Herr Kuhnigk nahmen die Ehrungen vor.

 

 Meine Ziele für 2009

Tja, mit dem Leihtgewichtsrudern wird es wohl nichts mehr werden. Beim Krafttraining habe ich gut zugelegt. Aber das war mir eigentlich schon klar. Schon im Herbst hatte ich mir vorgenommen im Wintertraining auf mein Gewicht keine Rücksicht mehr zu nehmen und in der Saison 2009 bei den Schwergewichten starten.

Jetzt gehöre ich also zu den schweren Jungs bei den Junioren A. Na ja und da bin ich dann auch noch einer der Jüngsten, da im im November geboren bin und immer zwei Jahrgänge zusammengefasst werden. Tja und bei den Junioren A beträgt dann die Streckenlänge auch 2000m. Das wird also dieses Jahr ein hartes Stück Arbeit.

Ich habe mich schon darauf eingestellt, dass wohl nicht ganz so erfolgreich verlaufen wird wie letztes Jahr.Aber Rennen werden an der Zielglocke gewonnen oder verloren. Und bis zum ersten Start gibt es noch viel zu trainieren.

Den Zweier mit Wolfram werden wir weiter testen. Über den Jahreswechsel haben wir zusammen trainieren können. Leider ist uns zum Schluss der Neckar zugefrohren, sodass nur noch Trockentraining möglich war. Jetzt trainieren wir wieder getrennt bis zur nächsten gemeinsamen Trainingsmöglichkeit.

Unser Zweier

 Zum Saisonabschluss noch zur Einladungsregatta nach Mannheim

Die Saison ist vorbei. Ich habe bereits mein Wintertraining aufgenommen. Die Mannheimer RG Rheinau hatte mich noch zum Herbssprint im Zweier mit Wolfram Togonal eingeladen.

Eigentlich eine tolle Sache. Eine schöne Strecke im Rheinauhafen und tolles Wetter. Nur für einen sonst so sicheren Sieg sollte es diesmal nicht reichen.

Ich war ohne unser eingefahrenes Boot angereist. Das war sich ein Fehler. Das geliehene Boot aus Mannheim passte so garnicht zu uns. Ich hatte schlicht nicht daran gedacht, dass es vielleicht besser sei schon einen Tag früher zu kommen, das Boot auszuprobieren und für uns zu trimmen. Nun ja, es sollte nicht sein. Wir kammn auf der Strecke nicht zurecht und fuhren halt hinterher. Tja und zu allem noch eins oben drauf. Mutig wie wir waren sind wir nicht als Junioren U17 sondern gleich gegen die Männer U23 angetreten. Was solls.

Siegerehrung in Nürtingen

 Regatta Nürtingen: 6 Starts 6 Siege

Nebel mit Sichtweiten unter 100m; 5 Grad Außentemperatur und alles feucht. Das waren am zweiten Regattatag die Bedingungen unter denen wir gegen 8:30 Uhr an den Start gehen mussten. Doch auch das hat unserer Motivation nicht geschadet.

So langsam gewinnt unser Doppelzweierprojekt an Konturen. Mit unseren beiden Siegen in Nürtingen haben wir in diesem Herbst alle Rennen auf der 500m Strecke gewonnen, in denen wir an den Start gegangen waren. Und das, obwohl Wolfram in Nürtingen durch einen Infekt etwas angeschlagen war. Jetzt müssen wir uns überlegen, wie wir die Regelstrecke, über 2000m, im nächsten Jahr, in der U19 Klasse angehen wollen.

Auch im Einer konnte ich alle vier Rennen sicher, mit klaren Siegen, nach Hause fahren. Eigentlich hatte ich mich darauf eingestellt, im Leichtgewichts Einer nur einmal, gegen meinen Partner Wolfram Togonal von der Mannheimer RG Rheinau, antreten zu müssen. Doch die Abmeldung des Ruderers aus Regensburg lies uns zweimal gegeneinander starten.

Nach dem Sprintsieg von Wolfram in Marbach, mit seinem kurzen Boot, war ich gewarnt. Wolfram hatte auch dieses Mal wieder sein Spezialboot mitgebracht. Aber ich ließ nichts anbrennen. Beide Male lieferten wir uns ein spannendes Rennen. Doch meine Bootsnase war sicher vorne.

Die beiden anderen Rennen im schweren Einer waren dagegen eine leichte Sache. Nach den Startschlägen, war mein Vorsprung groß genug, um die Schlagfrequenz zu reduzieren und locker ins Ziel zu fahren.

Das war für dieses Jahr die letzte offizielle Regatta. Jetzt beginnt die Winterarbeit mit Kraft- und Konditionstraining, Laufen, Gymnastik .... Ich werde über den Winter erst gar nicht mehr versuchen mein Gewicht als Leichtgewicht zu halten, sonder bereite mich darauf vor, im nächsten Jahr als Schwergewicht an den Start zu gehen. Doch auch die Wintermonate gehen nicht ganz ohne Wettkämpfe. Ende Oktober Anfang November kommen die Pflichttests der Verbände.

 

 Regatta Marbach: Ergebnis von Bad Waldsee im Rgm. Doppelzweier mit Wolfram Togonal von der Mannheimer RG Rheinau bestätigt.

Auch in Marbach konnten wir unser Doppelzweierprojekt sich nach Hause fahren. Zwei Rennen, zwei Siege und in beiden Rennen ein klarer Vorsprung vor den Gegner bestätigt unser Projekt. Auch die Harmonie im Bewegungsablauf klappt immer besser.

Bei meinen Einerrennen, wurden meine Erwartungen nicht ganz erfüllt. Im "Schweren B Einer" musste ich gegen Czechen und Schweizer Ruderer antreten. Podrazil, Jakub vom VK Blesk Prag erwies sich als äußerst starker Gegner. Damit hatte ich nicht gerechnet. Das hat mich letztendlich so irritiert, dass ich meinen Rhythmus nicht fand und nur Zweiter wurde. Immerhin die beiden Schweizer konnte ich hinter mir lassen.

In den beiden Leichtgewichtsrennen hatte Wolfram Togonal seine Taktik geändert und auf ein kurzes Boot gewechselt. Damit war er am Start sehr schnell. In beiden Rennen musste ich mich Ihm geschlagen gegeben. Das war eine neue Erfahrung für mich. Leider steht mir kein kurzes Boot zur Verfügung. Auch mein Gewicht hat mir Probleme bereitet. An beiden Tagen musste ich nach dem Zweier und Einer Rennen noch kräftig ab schwitzen. Das zehrt natürlich an der Kraft.

Am nächsten Wochenende treffen wir in Nürting schon wieder aufeinander. Die Woche Vorbereitung will ich nutzen um wenigstens mein Gewicht besser im Griff zu haben.

Florian Roller
Wolfram Togonal

 Regatta Bad Waldsee: Rgm. Doppelzweier mit Wolfram Togonal von der Mannheimer RG Rheinau auf Anhieb erfolgreich.

Eigentlich sollte es nur ein Versuch sein. Zwei eingefleischte Einerfahrer in einen Doppelzweier zu setzen und zu hoffen, dass Sie sich gut aufeinander abstimmen ist halt eine Hoffnung aber noch lange keine Garantie für einen Erfolg. Aus den Videoanalysen wussten wir, wo sich unser Ruderstil unterscheidet und dass das nicht unbedingt von Anfang an gut gehen muss. Aber auf die Dauer ist der ständige Kampf im Einer gegen den inneren Schweinehund ganz schön hart.

Doch der Versuch war auf Anhieb ein Erfolg. Beide Rennen konnten wir im Zweier sicher nach Hause bringen. Und das, obwohl wir in den Ferien nur eine Woche zusammen trainieren konnten und an den beiden Wettkampftagen die Schlagposition tauschten um festzustellen, was besser klappt. Auf den nächsten Regatten in Marbach und Nürtingen wollen wir den Test fortsetzen, um dann weiter planen zu können.

Auch meine Einer Rennen konnte ich sicher gewinnen. Nur im Junior A Einer (Schwergewicht) habe ich mich etwas zu weit hinaus gelehnt und wurde nur Vierter.

Für meinen Leichtgewichts B-Einer musste ich in Bad Waldsee diesmal ganz schön schwitzen gehen. Die zwei Wochen Windsurfen am Gardasee, bei Starkwind, haben für ganz schönen Muskelzuwachs gesorgt. Und das geht auf's Gewicht. Es wird schwierig werden über den Winter die 67,5kg für Leichtgewichte A zu halten. Es ist wohl besser im Wintertraining dem Muskelaufbau Vorzug zu geben und den Leichtgewichtsstatus aufzugeben. Mal sehen, wie das im Frühjahr ausgeht.

Insgesamt ein erfolgreiches Wochenende mit fünf Siegen für mich. Nur hätte es wärmer sein können.

Königspaar

 Ich bin Sieger im Wettlauf über das Stoppelfeld beim Schäferlauf und wurde zum König gekrönt.

In meiner Heimatstadt Markgröningen, findet jedes Jahr der historische Schäferlauf statt. Das ist ein Fest, zu Ehren des "Schäfers Bartel". Seit dem Mittelalter ist dieses Fest nachgewiesen.

In Rahmen des Schäferlaufes findet ein Wettlauf barfuß, 200 Schritte über ein Stoppelfeld, statt. Samstags wird dieser Wettlauf von Schäfersöhnen und -töchtern ausgetragen, sonntags kämpfen die Markgrönigner Schüler und Schülerinnen um die Königskrone.

In diesem Jahr konnte ich den Lauf der Schüler bei den Jungen gewinnen und wurde zum König gekrönt. Der Schäfertanz führte zu Ehren des Königspaars den Schäfertanz auf. In der Königskutsche ging es dann im Festzug, zusammen mit der Königin, in die Innenstadt. Auf dem Marktplatz durfte das Königspaar den Schäferwalzer eröffnen.


Siegerfoto



Start

 Baden-Württembergische Meisterschaft 2x Gold und ein dritter Platz

Eigentlich ein schöner Erfolg für mich. Doch ganz zufieden kann ich nur mit dem schweren Einer U17 sein. Hier ist es mir problemlos gelungen gleich alle drei Ruderer aus dem Landeskader deutlich hinter mir zu lassen.

Der leichte Einer war schon eine harte Nuss. Wolfram Togonal von der Mannheimer RG Rheinau hat mir auf den letzten Metern das Leben noch ganz schön schwer gemacht. Das war einfach nicht mein Tag. Nach der Windstille vom Vormittag, war ich auf den harten Gegenwind und die Wellen am frühen Nachmittag nicht eingestellt. Nun ja, es hat auch hier für Gold gereicht, wenn auch nur ganz knapp. Wolfram war sicher enttäuscht. Er hat alles aus sich herausgeholt, um endlich die Nase vorne zu haben. Und dann geht es um einen einzigen Schlag daneben. Wir fahren jetzt im dritten Jahr Bugball an Bugball gegeneinander. Jetzt wollen wir in den Ferien und im Herbst ausprobieren, ob wir im Doppelzweier zusammen passen.

Und der leichte A Zweier? Auch hier habe ich auf Gold gehofft. Bis 500m sah es ja auch nicht schlecht aus. Dann der kapitale Krebs und alle Träume waren vorbei. Dass wir dann auf den letzten Metern nicht mehr spurten konnten und mit 29/100 Silber verpassten, ist schade. Aber 3 Rennen am Tag davon 2 innerhalb von etwas mehr als einer Stunde sollte man auf einer Meisterschaft nicht versuchen.

 

 Ein schöner Erfolg in Lobenstein

Fünf Starts: Fünf Siege; was will man mehr. Besonders toll: Mit Christoph Schäfer bin ich erstmals im JM 2x A LG gestartet. Wegen der DJM konnten wir so gut wie nicht zusammen trainieren. Doch der Doppelzeier hat auf Anhieb geklappt. Wir hatten das Bootefeld gut im Griff. Jetzt freue ich mich auf die Baden-Württembergischen Meisterschaften vom 19.-20. Juli.

 

 Die Tour geht weiter

Als nächstes plane ich eine Start im Leicht- und Schwergewichts Einer in Lobenstein (Thüringen)


Siegerfoto


Video Finale


Goldmedaille


Urkunde

 Ziel erreicht: Ich bin Deutscher Meister U17 im Leichtgewichts Einer

Eigentlich habe ich es ja immer jedem gesagt, der mir zuhören wollte. Ich werde dieses Jahr Deutscher Meister!

Einige haben gedacht ich gebe an, andere der ist ein Spinner, wirklich daran geglaubt hat wohl keiner ausser mir. Dabei gab es doch gute Gründe daran zu glauben. Immerhin habe ich 2008 kein Rennen in dieser Bootsgattung verloren. Meine stärksten Konkurrenten kannte ich. Ihre Regattaergebnisse haben wir analysiert und wo es möglich war Videos gemacht und so versucht die Stärken und Schwächen der Gegner heraus zu finden.

Und dann kurz vor der Meisterschaft die Ruderwoche am Bodensee, wo ich nochmals das Rudern im welligen Seewasser trainierte und von Bernd Kuhn (Überlinger RV) mit High Tech Messtechnik den letzten Schliff bekam.

Diesen großartigen Erfolg vom 15. Juni 2008 auf der Regattabahn in Köln Fühlingen teile ich mit allen, die daran mitgearbeitet haben. In erster Linie, unserem bisherigen Trainer Ivan Reder, der mir das Rudern beigebracht hat und mich bereits 2007 bis zum Halbfinale der DJM gebracht hat, Tobias Maier der sehr viel Zeit und Mühe damit verbracht hat mich 2008 konditionell und technisch weiter zu festigen, meinem Verein, dem Stuttgart-Cannstatter Ruderclub, der all das erst ermöglicht hat und nicht zu letzt meinen Eltern die als Betreuer und "Mama-Taxi" mich auf allen Regatten begleiten.

 

 Mein nächstes Ziel: Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft U17 in Köln

Ab Mittwoch, den 11. Juni bin ich auf der Regattabahn in Köln, auf dem Fühlinger See. Für den Abend plane ich noch ein lockeres Training, um mich dann dem Vorlauf zur Deutschen Meisterschaft U17 am Donnerstag zu stellen.

 

 Regatta Heidelberg

Hier ging ich im Leichgewicht- und Schwergewichts Einer an den Start. Eigentlich wieder eine klare Sache für mich. Aber im Leichtgewichts Einer wollte es Wolfram Togonal (Mannheim) nochmal wissen. Er spurtet ins Ziele und kam gut auf. Mit 1,5 Sekunden vorsprung war mir aber der Sieg sicher.

Indoor-Challenge Stuttgart 1. Internationale DRV Juniorenregatta München

Die Qualifikation am Samstag war ein Spaziergang. Das Finale am Sonntag, eine locker Übung. Beide Rennen konnte ich mit einem riesigen Vorsprung für mich entscheiden.

Indoor-Challenge Stuttgart Oster Trainingslager in Schwarz

Eis, Schnee, Sturm und Wellen, alles was man braucht, um Härte zu trainieren.

 

Indoor-Challenge Stuttgart LRV Langstreckentest Breisach

Ein Sauwetter mit Sturm und hohen Wellen. Ein zweiter Platz; unter diesen Bedingungen kann ich damit leben.

Indoor-Challenge Stuttgart Concept2-Indoor-Challenge Stuttgart

Das war ein glatter Start Ziel Sieg für mich. Der Meister Titel, ein schöner Auftakt in die Saison. Platz Sechs in der 11. Deutsche Ruderergometer-Meisterschaft 2007/2008; ein echter Leistungsbeweis.

 

Indoor-Challenge Stuttgart LRV Südpool Langstreckentest Mannheim

Ein klarer Sieg; mehr als 2 Sekunden; doch der LRVBW nimmt keine Notiz. Die Leichgewichte interessiert niemand. In den Kader kommen die schweren, selbst, wenn sie wie hier deutlich langsamer unterwegs waren.