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Florian Roller

FLORIAN ROLLER, Regatta Nürtingen 2011, Männer Einer A

 

Florian Roller

SM Einer A LG
Florian Roller,
Regatta Nürtingen

Herbst 2011: Regatten im Herbst

Traditionell nutze ich den Start auf Herbstregatten, als Abschluss meiner Saison. Danach beginnt dann das Wintertraining. Wie die meisten Süddeutschen Vereine, besuchten auch wir die 500m Regatten in Nürtingen, Marbach und Bad Waldsee. In Bad Waldsee konnte ich nur samstags starten. Sonntag morgens musste ich bereits wieder in Stuttgart sein, um von dort direkt mit meiner Schule für eine Woche auf Studienfahrt nach Hamburg zu reisen. So wurde meine Starts in Bad Waldsee und Marbach eine kleine logistische Herausforderung. In Bad Waldsee musste ich gleich nach meinem Rennen abreisen. Zur Regatta in Marbach  kam ich erst am späten Freitagabend aus Hamburg zurück. Gleich am frühen Samstagmittag hatte ich mein erstes Rennen.  . 

Sportlich waren die drei Regatten für mich erfolgreich. Von 10 gemeldeten Rennen konnte ich 9 für mich entscheiden.

Als nächstes steht im November der zentrale DRV Langstreckentest in Dortmund an, der bereits Teil der Qualifikation für das kommende Jahr ist. Eine weitere Langreckenregatta gibt es in Mannheim .

Philip Sporer, Florian Roller

SM Doppelzweier A LG
Philip Sporer, Florian Roller


Tobias Reiner, Florian Roller

SM Doppelzweier A
Tobias Reiner, Florian Roller

Juli 2011 Baden-Württembergische Meisterschaft

Die Landesmeisterschaft wurde diese Jahr auf der Regattastrecke in Breisach über die 1000m Distanz ausgetragen. Anders als sonst üblich, waren bei den Männern keine Altersklassen ausgeschrieben. So musste ich in der offenen Altersklasse antreten. 

Gemeldet war ich zu 4 Rennen. Da aber in allen Rennen Vorläufe ausgetragen wurden, musste ich den Männer Einer Schwergewicht abmelden. Der Zeitabstände zwischen den Rennen war einfach zu kurz.

Im Männer Einer Leichtgewicht traf ich im Finale auf Ingo Voigt aus Konstanz, der in wenigen Wochen im Leichtgewichts-Doppelvierer bei den Weltmeisterschaften an den Start gehen wird. Erstaunlicherweise konnte ich mich vom Start weg gut von Ihm  absetzen und diesen Vorsprung auch fast bis ins Ziel ausbauen und halten. In einem super Endspurt gelange es Ingo Vogt dann aber doch noch, mich auf den letzten Metern abzufangen. Mit einer Sekunde Rückstand errang ich, nach einem starken Rennen, die Silbermedaille. Bronze ging an Thomas Ortlieb aus Esslingen mit fast 6 Sekunden Rückstand.

Im Männer Doppelzweier trat ich mit Tobias Reiner an. Zu diesem Rennen hatten auch meine Vereinskameraden Christian Löffler und Benjamin Bogenschütz gemeldet. Das Finale sollte ganz in Stuttgarter Hand bleiben. Die Stuttgarter Ruderer lieferten den Zuschauern ein packendes Finale. Alle drei Stuttgarter Boote kamen innerhalb von 75/100tel Sekunden in Ziel. Gold ging an Cannstatt, Silber holten Christian und Benjamin, Bronze ging Tobias mich.

Eine Stunde Später ging ich dann zusammen mit Philip Sporer im Leichtgewichts Männer Doppelzweier an den Start. Philip hatte unmittelbar zuvor noch sein Rennen im Junior Einer Leichtgewicht mit einer Silber Medaille beendet und musste gleich vom Ziel in unseren Doppelzweier umsteigen. Für uns eine harte Herausforderung. Die vorausgegangenen Rennen hatten ihre Spuren hinterlassen. So gelang es uns erst im Endspurt auf das Feld von ganz hinten aufzuholen und das Rennen mit einer weiteren Silbermedaille zu beenden.

Florian Roller

SM Einer LG Halbfinale

Juni 2011 Deutsches Meisterschaftrudern U23

Für die diesjährige Saison hatte ich mir das Ziel gesetzt, auf der U23 DM eines Finals A oder B zu erreichen.

Platz 2 im B Finale sollte es letztendlich werden. Damit könnte ich eigentlich zufrieden sein, wäre nicht durch den Verlauf des Wettbewerbs der Ehrgeiz auf mehr gewachsen. So hatte ich innerhalb der Qualifikation berechtigte Hoffnung doch noch das A Finale erreichen zu können. 

So musste ich mich mit dem B Finale begnügen. Hier erwischte mich, noch vor dem ersten Schlag eine harte Seitenwindbrise und drückte mich mit aus der Bahn. Ich musste mein Boot während der folgenden Startschläge neue ausrichten. Das nutze Torben Neumann um sich an die Spitze des Feldes zu legen. Es gelang mir nicht mehr diese Vorsprung auszugleichen.

 

Mai 2011 Deutsches Meisterschaftrudern & 2. Kleinbootüberprüfung Brandenburg

Nach meinem Abschneiden in Köln hatte ich die Teilnahme an dieser Regatta eigentlich nicht mehr auf meinem Plan. Hier sind nur die ersten 21 Plätze der Rangliste startberechtigt. 3 weitere Startplätze vergibt der Bundestrainer. Nach Rücksprache meines Trainers, Steffen Jacob, mit dem Bundestrainer durfte ich dann aber doch an den Start gehen.

Beim DMR müssen alle Ruderer alle Läufe des Wettbewerbs bestreiten. Es gibt kein Ausscheidungssystem. Ich hatte mir zum Ziel genommen eine Platzierung zu erreichen und auf keinen Fall letzter zu werden. Obwohl ich wusste dass das schwer werden würde.

Letztendlich habe ich mein Ziel erreicht. Im D Finale erreichte ich Platz 3 und damit Platz 21 in der Gesamtwertung. Mit etwas mehr Glück hätte ich sogar noch das C-Finale erreichen können. Bei meinem Start im Zwischenlauf machte ein Ausflugsboot erhebliche Wellen, die meine Start schwer behinderten. Ich verstehe nicht, dass ein Starter bei solchen Bedingungen einen Start auf einer Meisterschaft nicht abbricht. Von den Wellen sind zwar alle Ruderer betroffen aber nicht zeitgleich. Mich hat es halt auf den ersten Schlägen erwischt. In einem Boot das bereits Fahrt aufgenommen hat lassen sich Wellen viel einfacher ausgleichen.

Dennoch mit Platz 3 im D Finale, in der obersten Klasse im Männer Einer Lgw., bin ich mehr als zufrieden. Das ist ein Ansporn für mich weiter an meinen Zielen zu arbeiten. Für die U23 Meisterschaft wünsche ich mir Partner für ein Mannschaftsboot zu finden. Mein Trainer arbeitet bereits daran

 

April 2011 Oberrheinische Frühregatta Mannheim

Auf der Regatta in Mannheim kommen die meisten Ruderer aus den umliegenden Bundesländern. Die Leistungsanforderungen sind deutlich niedriger als in Köln oder Leipzig. An beiden Regattatagen siegte ich sowohl im Schwergewichts- als auch im Leichtgewichtseiner.

1. DRV KBÜ Köln

April 2011 1. DRV Kleinbootüberprüfung Köln

Die erste DRV Kleinbootüberprüfung ist die Pflichtveranstaltung für die Kaderruderer des DRV. Hier erfolgt eine erste Vorauswahl für die Bootszusammenstellung im Deutschen Ruderverband. Vereine nicht melden. Teilnehmen darf nur, wer sich auf der Langstrecke in Leipzig qualifizieren konnte. Mit meinem 32. Platz in Leipzig hatte ich die Quali gerade noch geschafft. bei der Überprüfung der Männer wird nicht mehr nach Alter unterschieden. Mit meinen 18 Jahre war ich einer der jüngsten Ruderer im Lgw. Männer Einer.

Im Vorlauf musste ich dann gleich gegen Daniel Lawitzke aus München antreten, der später das B-Finale gewann. Ich belegte im Vorlauf Platz 5, im gesetzten Zwischenlauf Platz 3 und erreichte dann im E Finale Platz 3.

Diese Saison wird für mich eine Standortbestimmung sein. Ich muss mich im Kreis der Männer und bei den U23 neu orientieren. Meine Ergebnisse zeigen mir, woran ich künftig mehr arbeiten muss.

März 2011 Langstreckentest Leipzig-Burghausen

Der Langstreckentest in Leipzig sollte für mich die erste Standortbestimmung in der Saison sein. Hier müssen die Ruderer sowohl über die 6000m auf dem Wasser, als auch über die 2000m auf dem Ergometer antreten. Beim Rudern errang ich Platz 32 von 53 Leichtgewichts Ruderern. Damit war ich berechtigt  zur Teilnahme an der 1. Kleinbootüberprüfung des DRV in Köln.

Beim Ergo wird das Ergebnis des Ergometertests umgerechnet auf eine theoretische Wasserzeit. Mit dem umgerechneten Ergebnis konnte ich sehr zufrieden sein. Mit einer umgerechneten Zeit von 6:18,4min belegte ich Platz 11 in der nationalen Spitze.

Ergo Cup Rhein Neckar

Januar 2011 Ergo-Cup Rhein-Neckar Ludwigshafen

Mein erster Auftritt mit der Stuttgarter Rudergesellschaft war der Ergocup in Ludwigshafen. Für mich war es gleichzeitig der erste Start als U23 Ruderer. Dass die Bedingungen bei den U23 hart sind, war mir im Vorfeld schon bewusst. Deshalb hatte ich mir zum Ziel gesetzt meine persönliche Bestzeit auf dem Ergo zu unterbieten.

Daraus wurde allerdings nichts. Während ich auf den ersten drei 500m Abschnitten eine Zeit von 1:37min halten konnte, fiel ich auf den letzten 500m etwas ab. Im Ziel hatte ich 6:29.2min und belegte Platz 12 von 20

Besser verlief mein Sprintrennen: Bei den Leichtgewichten der Männer konnte ich einen klaren Sieg auf der 350m Strecke errudern.

 Oktober 2010: Ein neuer Anfang

Nach den Enttäuschungen, die mir im Marbacher Ruderverein widerfahren waren, habe ich mich nach einen neuen Verein umgesehen. Ich habe mich an die Stuttgarter Rudergesellschaft gewandt und wurde dort in das Trainingsteam aufgenommen.

Seit Oktober trainiere ich jetzt in Stuttgart-Untertürkheim. Mit dem neuen Team konnte ich schnell Kontakt schließen

Die ersten internen Test habe ich auch schon absolviert. Ich kann mit den erbrachten Leistung bisher zufrieden sein. Da ich wohl kaum noch wachsen werde und mit dem Gewicht an der Leitgewichtsgrenze der Männer liege, habe ich mich entschlossen, in der kommenden Saison, wieder bei den Leichtgewichten zu starten.